Über mich

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Wie schaffe ich es, meine Zeit sinnvoll zu nutzen, meinen Pflichten nachzukommen, Zeitfresser zu eliminieren und trotzdem noch Spass im Leben zu haben?

Ich sehne mich nach Einfachheit und Übersichtlichkeit. In meinen Schränken und auf der Autobahn. Die wirklich wichtigen Dinge kann ich mir nicht kaufen: Gesundheit, Liebe und Zeit.

  • 1971 geboren
  • 20 Jahre Vollzeit Berufserfahrung im kaufmännisch technischen Bereich
  • seit 2006 mit dem gleichen Mann verbunden
  • seit 2009 Mutter eines glücklichen Kindes
  • seit 2011 in Teilzeit in den Bereichen Personal und Finanzen berufstätig

Manchmal mag ich es, wenn etwas schnell vorbei ist: die Erkältung meines glücklichen Kindes zum Beispiel. Alles andere in dieser Welt scheint immer schneller zu gehen, sich zu drehen, zu rasen… das wiederum gefällt mir überhaupt nicht. Eine Überfluss- und Wegwerfgesellschaft, die herumhetzt und kaum Zeit hat. Nein Danke! Wenn ich im Supermarkt vor dem Tee-Regal – nein, den   Tee-R-e-g-a-l-e-n   stehe und einen Kräutertee suche, aber 50 Teesorten mit wohlklingenden Namen vor mir sehe, die eher an Sauna-Aufgüsse erinnern, nur nicht den von mir gewünschten, vergeht mir die Lust. Auf Nimmer-Wiedersehen ihr Zeitdiebe, nicht mit mir.

Ich mag – ich liebe es einfach und übersichtlich und gut. Einfach gut.

Ist das so schwer? Heutzutage irgendwie schon. Ich wage es trotzdem und möchte mein Leben von allem befreien, was mir überflüssig erscheint: Das dreissigste T-Shirt zum Beispiel, die Faltencreme und Zeitdiebe. Meine einmalige, unwiederbringliche und damit kostbare Zeit möchte ich sinnvoll(er) nutzen und gleichzeitig verantwortungsvoll handeln: Müll reduzieren, meinen ökoloischen Fussabdruck klein halten und ein bisschen mithelfen, diese wunderschöne Erde für die nachfolgenden Generationen lebens- und liebenswert zu erhalten.

Ich erziehe nicht nur mein glückliches Kind sondern auch immer noch mich selbst.

Weg vom Perfektionismus bei dem man auf Dauer nur scheitern kann (schlimmstenfalls im Burn Out), verabschiede ich mich ebenfalls vom Streben nach immer mehr, weiter, höher, schneller – hin zu einer gesunden Selbstzufriedenheit.

Durch sehr bewussten (und konsequenterweise reduzierten) Konsum unterstütze ich jene, die sorgsam mit unserer Erde umgehen und nachhaltig agieren. Dabei lege ich Wert auf lange Gebrauchsdauer und regionale Hersteller. Ich lerne aber auch mehr Dinge selbst zu machen: Brot backen, eigene Kleidung nähen. Im Moment teste ich beispielsweise ein selbstgemachtes Waschmittel.

Info:

  • Ich bin Mitglied bei foodwatch: Trotz unserer hohen Standards gibt es Missstände, die ich nicht akzeptieren will und für die sich foodwatch einsetzt.
  • Seit vielen Jahren unterstütze ich die SOS Kinderdörfer, weil jedes Kind ein liebevolles Zuhause verdient.