To kondo or not to kondo (Mein Kondo-Projekt)

Schwupps, das 1. Quartal 2017 ist seit einer Woche vorbei und ich hatte ein Ziel bis dahin: Mein Kondo-Projekt. Das halbe Jahr, das Marie Kondo dafür bemisst, habe ich leider nicht eingehalten. Nein, ich will dich nicht mit Ausreden langweilen, obwohl ich hätte da schon ein, zwei Argumente. Aber, so hatte ich es versprochen, berichte ich wie es bei mir weiterging. (Hier und hier die letzten updates).

Es gab Tage, an denen es mir sehr leicht fiel auszumisten und es mir wirklich großen Spaß machte. Dann aber spürte ich, wie ich manche Bereiche (zum Beispiel das Thema Werkzeuge und aller dazugehöriger Krimskrams) tagelang oder sogar länger vor mir herschob. Teilweise schlichen sich dabei Gedanken wie „brauche ich bestimmt noch einmal“ in meinen Kopf und auch was das Teil, das mich eigentlich nicht glücklich macht und deshalb weg soll, einmal gekostet hat. Das war wohl nicht so magic und im Sinne der Erfinderin und es hat Zeit beansprucht. Trotzdem habe ich vieles loslassen können und ich finde das nach wie vor prima. Auch gefällt mir immer noch die Vorgehensweise von Kondo nach Themen auszumisten, sehr.

To do: Deko, Erinnerungsstücke, Fotos

Ich bin insgesamt schon sehr weit gekommen und es lichtet sich zunehmend in unserer Wohnung. Leider habe ich zwei Lieblingsmenschen, die mein Bedürfnis nach Übersichtlichkeit nicht in allen Bereichen teilen. Das erfordert Geduld und so habe ich zwei Trainingspartner an meiner Seite.

Mit den Deko-Artikeln könnte ich schnell durch sein, länger werden mich die Erinnerungsstücke beschäftigen. Ich habe viele Jahre Tagebuch geschrieben. Wenn ich noch alle Bücher hätte, wären es bestimmt 30 an der Zahl. Einen Teil der Tagebücher habe ich vor vielen Jahren entsorgt, was ich zwischendurch wieder bereut habe.

Auch bei den Fotos, die ich digitalisieren möchte, muss ich mir überlegen wie ich sinnvoll vorgehe und was Kondo mir rät.

Ich möchte mich nicht unter Druck setzen und gebe mir deshalb noch ein paar Wochen, dafür möchte ich mein Kondo-Projekt dann richtig gut und für mich zufriedenstellend abschließen.

Balkonien

Mein Wunsch nach einem eigenen Garten hat sich bisher noch nicht erfüllt, daher habe ich in der Vergangenheit duzende Blumenkübel gehabt und konnte stundenlang Blumen umtopfen, einpflanzen, eingegangene Blumen entsorgen und durch neue ersetzten, usw. Frage nicht, wie viele Stunden, Tage ich damit verbracht habe! Teils mit Hingabe, teils mit schlechtem Gewissen. Das ändere ich jetzt.

Was den Winter nicht überlebt hat, wird entsorgt. Es gibt neben meinen Lieblingen wie Lavendel andere Kräuter wie Salbei, Basilikum, Pfefferminze, Rucola und Sonnenblumen – teils selbst ausgesät. Gefällt auch dem glücklichen Kind und wir haben große Freude daran den Pflanzen beim Wachsen zuzusehen. Fertig! Es gibt nicht wie die Jahre davor mehrere Einkaufstouren pro Saison in den hiesigen Blumenabteilungen der Baumärkte. Ehrlich! Statt dessen gehe ich auf Streiftour mit dem glücklichen Kind. Das macht mich dann auch glücklich.

Schön finde ich, dass ich mir wirklich Gedanken mache, wenn es um neue Anschaffungen, auch kleinere, geht, ob sie denn unbedingt nötig sind. Ich habe sozusagen eine kleine Checkliste im Kopf, deren Punkte ich abfrage und dann entscheide. Dieses neue Bewusstsein gefällt mir. Es waren übrigens bescheiden wenige Neuanschaffungen in unserem Haushalt im vergangenen halben Jahr.

Bei uns beginnen heute die Osterferien und das glückliche Kind freut sich riesig auf die Woche bei seinen Großeltern.

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Frohe Ostern wünsche ich dir und deiner Familie!

Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit. Ich wünsche dir Gesundheit, Glück und ein langes Leben,

Sandra

 

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Autor: Sandra

Bloggerin von www.hundert-werden.de

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