Danke, Marie! Mein „Kondo“-Projekt Teil 2 (Bücher, Dokumente, Schriftstücke)

einfach machen – einfach leben – einfach wohnen – weniger ist mehr

Wie im 1. Teil berichtet, bin ich Dank Marie Kondo immer noch beim #Aufräumfest und mittlerweile mit den Büchern durch. Es waren circa 10 Stück, die ich zur Weitergabe aussortiert habe.

Beim Aufräumen spukt mir immer soviel im Kopf herum: An einem Nachmittag habe ich alle unsere Bilder in der Wohnung abghängt, der Ehepeter war darüber gar nicht erfreut als er abends heimkam. Ich wollte mal sehen, wie es so ohne ist. Einige wenige hängen wieder, aber die restlichen bleiben unten, bis ich soweit bin. Aufgehängt habe ich aber meine „Wunschlebensstil“-Collage und die bleibt, bis ich mit „MAGIC CLEANING“ fertig bin.

Oh Schreck: Schriftstücke, Unterlagen, Dokumente, Formulare…

Das ist die nächste Kategorie und da musste ich erst einmal auf Suche gehen: in der Kommode im Flur habe ich eine Ablagemappe, in einem anderen Regal liegen auch noch Unterlagen, dann meine Wiedervorlagemappe, im Highboard die Stehsammler, diverse Ordner, puhh. Peinlich, da bin ich nicht so gut organisiert, wie in meinem Job! Das wird dauern.

Die Kriterien lauten: a) benutze ich jetzt b) ist eine Weile lang wichtig c) muss für immer aufbewahrt werden

Was die Kriterien nicht erfüllt, fliegt sofort raus.

OK, mache ich! Persönliche Briefe oder Tagebücher werden als Erinnerungsstücke behandelt und zum Glück erstmal nicht angefasst. Ich habe zwei Kartons beschriftet (Hobby, Erinnerungsstücke) und da alles, was ich beim Aussortieren diesbezüglich gefunden habe, hineingelegt. Mit den physischen Unterlagen und Ordnern bin ich durch, da hat sich einiges verschlankt. Es sind 7 Ordner übriggeblieben, davon könnten zwei in schmalere Ordner wandern, die ich aber noch besorgen müsste (2 Arbeit, 1 Versicherungen, 1 Bank, 1 Blog, 1 Vorsorge, 1 Kreativ). Mal sehen, wie lange es dauert, bis der Ehepeter von meinem guten Beispiel infiziert wird 😉

Gut gefällt mir auch ihr Tipp einen Platz für „Unbearbeitetes“ einzurichten, also zu beantwortende Briefe oder noch zu lesende Zeitschriften. Sie macht gleichzeitig darauf aufmerksam, dass man, solange es den Stapel gibt, in seinem Leben Unbearbeitetes mit sich herumschleppt. Die allerwichtigsten Sachen habe ich oben drauf gelegt und alles was unter dem neuen Kalender 2017 liegt, hat gerade keine Prio.

Chaotisch: elektronische Ordner!

Auf dem Desktop, in den Eigenen Dokumenten… was habe ich denn da alles? Doppelt zum Beispiel einen Ebay-Verkaufs Ordner und auch zwei DIY-Ordner habe ich gefunden. Ich schimpfe innerlich ein bisschen mit mir. So ist das, wenn man mal schnell schnell da und dort was abspeichert und dann vergisst. Aber jetzt wird das anders. Einen Ordner BERUF, einen für meinen BLOG, einen für das Kind, die Musik…. das ist einfach, aber bei den Unterkategorien muss ich für eine nachvollziehbare Benennung manchmal länger überlegen. Was bereits physisch vorhanden ist, wird natürlich auch elektronisch mit gleichem Namen benannt. Viel kann ich endgültig löschen. Mein Desktop möchte ich übersichtlich haben!

Ab jetzt mache ich das besser

Parallel lege ich mir gleich eine Excel-Tabelle an, in der ich wichtige Dokumente eintrage und füge den Link, wo ich sie abgelegt habe ein, damit der Ehepeter sie im Fall der Fälle auch findet.

Und ich habe eine elektronische Wiedervorlage für die nächsten Jahre, ebenfalls in Excel. Da trage ich Dinge ein, dich ich aus meinem Kopf haben will, die aber irgendwann wichtig werden.

Fotos sind ja Erinnerungsstücke, also darf ich die ganzen digitalen Fotos erstmal lassen? Aber dann sind die Ordner nicht richtig aufgeräumt?! Ich sortiere vor: Familienfotos, Anlässe und Fotos für den Blog. Rest später. Ich will ja fertig werden. Ja und alles zack zack und in einem Rutsch ist mir in dieser Kategorie nicht möglich. Mein Tag hat, wie deiner auch genau 24 Stunden. Meinen zeitlichen Aufwand für die Kategorie Dokumente, Schriftstücke und alle diesbezüglichen Unterlagen schätze ich auf circa 10 – 12 Stunden, wobei ich nicht länger als 2 – 3 Stunden am Stück aussortiert und geordnet habe.

Fazit

Gut ist mein Gefühl wieder etwas in eine Übersichtlichkeit gebracht zu haben und ehrlich, ich freue mich jedesmal, wenn ich meinen Kleiderschrank öffne: Alles hat seinen festen Platz und ich sehe es sofort. So fällt mir die Kleiderauswahl noch leichter.

Als nächstes: Kleinkram

Klingt, als ob es wieder mehr Spass machen könnte. Das umfasst alles, was ich bisher noch nicht aussortiert habe, mit Ausnahme der dann folgenden und letzten Kategorie: die Erinnerungsstücke. Also ein ganz großes Fass, das ich jetzt aufmache und sicherlich am längsten Zeit benötigt: CDs, DVDs, Körperpflege, Accessoires, Wertsachen, Geräte, Haushaltsartikel, Apotheke/Drogerieartikel, Küchenutensilien und Nahrungsmittel, Diverses wie Dekoartikel, Werkzeug, Hobby (bei mir: Malen, Nähen, Häkeln/Stricken, Basteln, Fotografieren). Ob es mir tatsächlich Spass gemacht hat und wie motiviert und erfolgreich ich war, berichte ich gerne im nächsten Teil.

Habe ich dich schon mit meinem Aufräumfest angesteckt?

Wenn dir gefällt was ich schreibe, sag‘ es weiter. Wenn nicht, sag‘ es mir.

Wenn du Fragen dazu hast, melde dich gerne bei mir über den Kommentar, oder persönlich per E-Mail.

Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit. Ich wünsche dir Gesundheit, Glück und ein langes Leben,

Sandra

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Autor: Sandra

Bloggerin von www.hundert-werden.de

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