Wie ich mich täglich motiviere (1)

einfach leben – einfach machen – einfach glücklich – einfach gesund

Wer mich besser kennt, weiß, dass ich Mrs. Morgenmuffel bin. Ich stehe als erste auf, schleiche in’s Bad, damit ich die anderen beiden nicht wecke, dann anziehen, ab in die Küche, Kaffee frisch aufbrühen.

Morgenritual Selbstmotivation

Mit der Tasse Kaffee setze ich mich an den Tisch und schlage mein kleines Büchlein auf. Dann notiere ich den Wochentag mit Datum in die oberste Zeile. Was jetzt kommt habe ich auf dem inspirierenden Blog von Paul „schreibenwirkt“ gelesen und fand das so gut, dass ich es direkt ausprobieren musste! Das war Anfang Juli 2016.

Dass positiv formulierte Affirmationen (Wünsche) wahr werden, habe ich in den vergangenen Jahren schon mehrfach erleben dürfen. Bisher habe ich meine Wünsche/Ziele zum Jahresanfang notiert. Jetzt mache ich es anders.

Wichtig: die richtige Formulierung

Meine Ziele/Wünsche, die ich notiere – das finde ich erwähnenswert, sind Wünsche, die, wenn sie in Erfüllung gehen, NIEMALS anderen in irgendeiner Art und Weise Schaden zufügen.

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Liebgewonnenes Morgenritual von (c) www.hundert-werden.de

Ich glaube übrigens ganz fest an eine, ich nenne es: „ausgleichende Gerechtigkeit“ – damit meine ich zum Beispiel, dass der Dieb, der mich bestiehlt seine gerechte Strafe in irgendeiner Form ganz bestimmt erhalten wird. Daran halte ich fest, damit ich manche kaum erträglichen Geschehnisse hier auf Erden überhaupt erst aushalten kann und um frei zu sein von jeglichen negativen Gefühlen wie Hass oder Rache.

Positiv formuliert heisst auch: nicht „nicht“ verwenden: Also ich schreibe: „Ich bleibe ruhig und gelassen in der Disskussion mit dem XY-Nervkollegen“ statt „Ich motze den XY-Nervkollegen nicht wieder an, wenn er mich provoziert“ – Das Gehirn mag nicht nicht 😉 Anderes Beispiel: „Ich esse gesund und ausgewogen“ statt „Ich esse heute keine Süßigkeiten und/oder Fast Food“ – alles klar?

Schon als junge Frau habe ich mich mit dem Thema „Wirkung der Gedanken auf das eigene Leben“ beschäftigt und mich so auch immer wieder selbst motivieren und aus so mancher Krise ziehen können.

Mut und Vertrauen haben

Eine positive Einstellung ist für mich die Basis eines gesunden und glücklichen Lebens (100 Jahre Ziel!). Damit meine ich nicht, alles durch die rosarote Brille zu sehen, sondern den Mut und das Vertrauen zu haben, dass sich die Dinge schon richtig fügen und entwickeln werden. Und dass ich die Fähigkeiten besitze das, was in mein Leben an Herausforderungen auf mich zukommt auch von mir gut gemeistert werden kann.

Und das klappt zunehmend mit jeder positiven Erfahrung – und bei mir jetzt sogar täglich mit dem 5-Minuten-Journal ! Mehr als die Hälfte meiner Wünsche: also 2 von 3 erfüllen sich regelmässig, manchmal sogar alle 3! Klingt einfach – ist es auch und deshalb ist es mein Ding!

Dem voraus geht natürlich, dass du dir Gedanken machst, was denn ein sehnlicher Wunsch ist. Es darf alles gewünscht werden, was dein Herz für diesen Tag – oder auch langfristig – begehrt. Ich wünsche mir manchmal auch Dinge für den Ehepeter und das glückliche Kind. Weil mein Glück auch davon abhängt, dass es den beiden gut geht und wenn ich weiss, da gibt es vielleicht eine brenzlige Situation an diesem Tag, dann wünsche ich mir von ganzem Herzen, dass sie sie gut meistern.

Unbedingt Danke sagen

Zur ausgleichenden Gerechtigkeit gehört für mich auch, dass ich dankbar bin, für die wundervollen Menschen und das Gute in meinem Leben und das auch ehrlich fühle und schätze, dann funktioniert es auch.

Als ich das letzte Mal in die Sauna wollte, hatte ich nicht genügend Geld bei mir – oberpeinlich. Die nette Dame am Empfang hat mich trotzdem reingelassen und meinen Nachmittag gerettet. Wer selbst gerne großzügig ist, zu dem ist auch das Leben großzügig – davon bin ich fest überzeugt!

Fazit

Die ersten Tage mit dem 5-Minuten-Journal war ich so dermassen überrascht, dass sich so viel von meinen Wünschen erfüllt hat, dass ich so dankbar dafür war und richtig glücklich. Am meisten freute ich mich, wenn ich es geschafft habe mich zu überwinden, über meinen Schatten zu springen – das fällt mir manchmal nämlich ziemlich schwer. Aber mit dieser Methode klappt es immer besser.

Kurz bevor ich in’s Bett gehe, nehme ich noch einmal mein Büchlein zur Hand, lese, was ich am Morgen notiert habe und freue mich dabei über die Dinge, die sich erfüllt haben und andere schöne Begebenheiten. Dann schreibe ich auf, wofür ich besonders dankbar bin. Mit diesem guten Gefühl gehe ich schlafen…

Kennst du deine kleinen und großen Wünsche? Nicht? Dann wird es Zeit, findest du nicht?

Wenn du mich noch etwas dazu fragen möchtest – nur zu! Wenn dir gefällt was ich schreibe, sag‘ es weiter. Wenn nicht, sag‘ es mir.

Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit. Ich wünsche dir Gesundheit, Glück und ein langes Leben

Sandra

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Autor: Sandra

Bloggerin von www.hundert-werden.de

2 Gedanken zu „Wie ich mich täglich motiviere (1)“

  1. das finde ich sehr interessant..
    bei mir sind es oft mals nur „Stoßgebete“ gerade in brenzligen Situationen
    Wünsche auf längere Sicht habe ich eigentlich kaum noch..
    oder solche die sich wohl nie erfüllen werden 😉
    was auch nicht weiter schlimm ist..
    denn ein Wunschtraum ist auch etwas Schönes

    danke sagen.. jaa das ist sehr wichtig..
    auch das kommt oft ganz aus der Situation.. z. B. wenn es keinen Unfall gegeben hat obwohl ich unachtsam war..dann kommt ein Daaanke.. aus erschrockenem Herzen

    leider macht man sich viel zu selten bewußt wie dankbar man für alles sein kann

    liebe Grüße
    Rosi

    1. Danke für deinen Kommentar, liebe Rosi. Wenn ich mir am Morgen aufschreibe, was mir für diesen Tag wichtig ist, lege ich besonderen Fokus darauf und ich glaube das ist ein Grund, weshalb es so gut funktioniert. Da in meinem Leben nicht immer alles so glatt verlief und lange Zeit unglücklich war, bin ich für das was ich jetzt habe sehr sehr dankbar. Denn ich weiß ja auch, es ist ein Geschenk, das mir jederzeit wieder genommen werden kann. Liebe Grüße

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